Flusspferde am Oberrhein – wie war die Eiszeit wirklich?



Flusspferde am Oberrhein – wie war die Eiszeit wirklich?

Naturkundemuseums Karlsruhe, 2018
Ausstellungsteam: Dr. Sabine Mahr (Koordination), Prof. Dr. Eberhard „Dino“ Frey, Dr. Ute Gebhardt, Dr. Eduard Harms, Till Kirstein M.Sc., Anna Prim M.Sc.nAusstellungsarchitektur, Grafikdesign und Konzeption in Arbeitsgemeinschaft mit Sieveking von Borck und Sabrina Fritz

GERMAN DESIGN AWARD 2019 NOMINEE

Ein 475qm großes, begehbares Diorama lässt die Besucher in die eiszeitliche Landschaft des Oberrheins eintauchen. Für 60 Laufmeter Illustration sind 500 teils historische Aufnahmen zu einer Collage gefügt worden. Die Schwarz-Weiß-Fotos sind dezent nachkoloriert und erzeugen subtil den Eindruck, in eine konstruierte Vergangenheit zu blicken. Die Hintergründe gehen in eigens präparierte, von etlichen Tiermodellen bevölkerte Wald- und Kiesböden über. Das Licht unterstützt den abgebildeten Tagesverlauf von der morgendlichen Dämmerung bis zur Abendstimmung. Die Systematik der neutral gehaltenen Architektur erzeugt durch Staffelungen und Faltungen „Bühnen“ für einzelne Szenarien innerhalb einer raumoffenen Struktur. Die Sockelzone wirkt optisch als Uferbereich und vereint funktional Abstandhalter mit Flächen für Originalfunde, Infografiken und Objekttexte. Zentrale Infoinseln bündeln mit diversen Interaktionsmöglichkeiten eine Fülle an Informationen, ohne dass diese den Raum dominieren.












Karl Marx. Stationen eines Lebens

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